Was Sie als Eltern tun können
Begleiten Sie Ihr Kind bei diesem wichtigen Thema
Auf unserer Kinder-Website finden Sie die wesentlichen Botschaften noch einmal in Form von Erklärvideos und Texten. Fragen Sie Ihr Kind nach dem Stück, lassen Sie sich die Geschichten erzählen und klicken Sie sich gemeinsam durch die Inhalte dieser Website. Sprechen Sie über Ja- und Nein-Gefühle – auch über Ihre eigenen, z. B. bei unserem Bauchgefühl-Training. Die beste Prävention ist Ihre liebevolle Unterstützung!
Ja- und Nein-Gefühle spielen täglich eine Rolle. Helfen Sie Ihrem Kind, seine individuellen Grenzen kennenzulernen.
Machen Sie die 3 Fragen zur Checkliste
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die 3 Fragen. Sie können für Ihr Kind eine Art Checkliste in unsicheren Situationen sein. Und sie geben Ihnen als Eltern so Sicherheit, wenn es darum geht, Ihr Kind schon ein kleines bisschen loszulassen.
Habe ich ein Ja- oder ein Nein-Gefühl?
Weiß jemand, wo ich bin?
Bekomme ich Hilfe, wenn ich Hilfe brauche?
Seien Sie auf der Seite des Kindes
Wenn Sie von Kindern, die Opfer von sexualisierter Gewalt geworden sind, um Hilfe gebeten oder um Rat gefragt werden – beherzigen Sie bitte diese 5 Regeln:
Hören Sie dem Kind zu. Glauben Sie dem Kind. Zeigen Sie Mitgefühl. Machen Sie dem Kind Mut. Suchen Sie fachliche Beratung.
Lassen Sie sich helfen
Im Umgang mit Fällen von sexualisierter Gewalt können Sie sich beim Hilfetelefon Sexueller Missbrauch beraten lassen: 0800 22 55 530 (bundesweit, kostenfrei und anonym)
Wenn Sie nicht helfen können oder Sie merken, dass sich ein Kind Ihnen nicht anvertrauen kann, können Sie auch die Nummer gegen Kummer empfehlen. Kinder können sich hier anonym und kostenlos helfen lassen – oder sich auch erstmal ihre Sorgen von der Seele reden: 116 111 (Montag bis Samstag von 14 Uhr bis 20 Uhr)